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FortSchritt Glismann

Traumasensible Hilfen

Das sind wir:

Das sind wir:

FortSchritt Glismann – Traumasensible Hilfen ist ein Angebot für die Kinder- und Jugendhilfe. Wir haben uns 2026 gegründet und bieten ambulante Hilfen zur Erziehung an.

FortSchritt Glisman
25355 Barmstedt
T.: 0176 83111904
info@fortschrittglismann.de

FortSchritt Glismann - Traumasensible Hilfen wird vertreten durch:

Sandra Glismann

  • Sozialpädagogin
  • Systemische Therapeutin (SG), (PPSB Hamburg)
  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik)
  • Systemisch orientierte Fachkraft Kindeswohlgefährdung
  • Geschäftsführung/Pädagogische Leitung

Das FortSchritt Glismann Team kommt aus den Bereichen der Sozialpädagogik, Pädagogik, Psychologie, Traumapädagogik und systemische Beratung und Therapie.

Darum gibt es uns:

FortSchritt Glismann – Traumasensible Hilfen bietet Hilfen für Familien und den Jungen Menschen mit dem Selbstverständnis von ressourcenorientierte, bindungs- und systemisch ausgerichtete Unterstützung. Unser Weg ist nicht die Defizite zu fokussieren, sondern vorhandene Ressourcen sichtbar zu machen, zu aktivieren und tragfähige Handlungsspielräume zu eröffnen. Hierbei ist der Aspekt der Ganzheitlichkeit und die Übernahme der Eigenverantwortung des Hilfeempfängers ausschlaggebend.

Den Schwerpunkt in das Traumasensible Verständnis zu legen ist einer jahrelangen Berufserfahrung im Umgang mit ambulanten Hilfen begründet. In unserem Erleben, ob Hilfen wirksam sind oder nicht, mussten wir immer wieder feststellen, dass viele eingesetzte Hilfeprodukte nicht so erfolgreich gearbeitet werden konnten wie anfänglich gedacht. Diese Ursache liegt unseren Erachtens in der Zusammenarbeit mit traumatisierten Menschen. Menschen mit traumatischen Erfahrungen müssen achtsam begegnet werden, um Retraumatisierungen zu verhindern und um ihre Ressourcen zu stärken, indem man Stabilität schafft.

Insbesondere Kinder mit traumatischen Erfahrungen benötigen von ihren Erziehungspersonen eine verständnisvolle Haltung, die typische Stressreaktionen (Erstarrung, Kampf, Flucht) als Überlebensstrategien erkennen und dadurch Retraumatisierungen vermeiden. Es ist Ziel durch das wiedererlangen von Vertrauen, erlernen von Selbstregulation und Selbstwirksamkeit in der Zusammenarbeit bei Kindern, ihnen einen sichereren Ort zu bieten.

Es ist uns wichtig neue Beziehungserfahrungen zu ermöglichen mit Zuverlässigkeit und einer Authentischen Haltung gegenüber diesen Menschen. Des weiteren ist unsere Annahme, dass soziale Beziehungen die Isolation brechen und den Menschen das Gefühl von Zugehörigkeit und Verbundenheit geben, welches die Resilienz deutlich steigert. Ein weitere Aspekt in unserer Arbeit ist es emotionale Sicherheit zu geben, indem wir den Menschen zeigen, da ist jemand der meine Reaktion versteht und mich nicht dafür verurteilt. Dadurch erlangt man eine neue Erfahrung die zur Verarbeitung wichtig ist. Wenn Vertrauen in der Vergangenheit missbraucht wurde, denken wir, dass gesunde Beziehungen die Bindungsfähigkeit der Menschen, die ein Trauma erlitten haben langsam und schrittweise wieder aufbaut.

Unsere Leistungen:

Traumasensible Familienhilfe (SPFH)

Der Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit den Eltern, welche im alltäglichen Rahmen ihre Erziehungskompetenzen und Handlungssicherheit wieder erlangen möchten.

Besonderheit dieser Hilfe ist der Fokus auf die möglichen vorhandenen Traumata. Denn bedingt durch eigene Traumata gelingt es Eltern nur schwer alternative Handlungsstrategien zu erarbeiten bzw. diese zu erlangen. Mit dieser speziellen Hilfe soll das Familiensystem wieder in die Lage versetzt werden, alle entwicklungsrelevanten Bedürfnisse und Schritte für die Kinder und Jugendlichen umsetzen zu können.

Zielgruppe sind Familien mit Säuglingen, Kinder und Jugendlichen, die praktische Unterstützung bei der Alltagsbewältigung benötigen.

Eltern, die ihre Erziehungskompetenz und Handlungssicherheit wieder erlangen möchten. Familien die sich in psychosozialen Krisen befinden wie auch Verdacht auf Kindeswohlgefährdung bzw. Sicherung des Kindeswohl haben.

Der Ablauf der Hilfe beginnt mit einer Diagnostikphase, um alle Anliegen der Beteiligten gut einschätzen und bearbeiten zu können. Im Verlauf wird es um die alltägliche Begleitung gehen, mit dem bestehenden Netzwerk der Familie, um neue Ressourcen zu erreichen. Insbesondere der Traumarelevante Anteil wird immer wieder in den Fokus gesetzt, um erreichtes zu Überprüfen und entsprechend zu festigen. Zum Ende der Hilfe wird die Familie dahingehend befähigt sich selbständig und selbstwirksam den zukünftigen Konflikten stellen zu können und diese entsprechend zu lösen.

Erziehungsbeistandschaft und Hilfe für Junge Volljährige (EB)

Der Schwerpunkt liegt vorrangig in der Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenen, die in konfliktbehafteten und multiproblembelasteten Lebenssituationen leben.

Besonderheit ist, dass wir unseren Fokus auf das Wissen legen, dass oft ihr eigenes Handeln durch eigene Traumata oder transgenerierte Traumata durch die Erziehungspersonen stark belastet ist. Hier wird insbesondere eine verlässliche Bindungs- und Beziehungsarbeit sicher gestellt. Durch eine erfolgreiche und wirksame Zusammenarbeit gelingt es uns sie in ihrer Selbstwirksamkeit, in ihrem Eigenverantwortlichen Handeln und Aufbau einer realistischen Zukunftsperspektiven zu begleiten.

Die Hilfe zielt auf eine langfristige lebensweltorientierte Problemlösung ab mit dem fachlichen Blickwinkel des entstandene Traumata.

Inhalte der Hilfe

  • Stärkung des Selbstwertes und Selbstbewusstseins
  • Bearbeitung bei Schulischen Belangen u.a. Schulabsentismus
  • Freizeitgestaltung
  • Psychoedukative Begleitung z.B. Psychische Erkrankungen, Sucht
  • Wiederherstellung förderlicher Beziehungen innerhalb der Familie/Systems
  • Entwicklungsrelevante Ablöseprozesse begleiten
  • Aufbau von sozialen Kontakten außerhalb der Familie
  • Bearbeiten von delinquenten Verhalten
  • Krisenintervention, Begleitung von ION Prozessen
  • Entwickeln von alltagspraktischen Handeln und Zukunftsperspektiven

 

Der Ablauf der Hilfe wird es eine kurze Diagnostikphase geben, um das Anliegen des Jungen Menschen in den Fokus zu nehmen. Hier spielt eine systemorientierte Herangehensweise eine große Rolle, damit sich der Hilfeempfänger wertgeschätzt und selbstwirksam fühlt. Insbesondere der Traumarelevante Anteil in der Zusammenarbeit wird immer wieder geschärft, um u.a. psychoedukativ zusammen zuarbeiten und entsprechende zukünftige Handlungsstrategien zu erarbeiten. Zum Ende der Hilfe wird der junge Mensch dahingehend begleitet sich selbständig und selbstwirksam den zukünftigen Konflikten zu stellen.

AFT-Systemisch aufsuchende Familientherapie (AFT)

Bei der systemisch aufsuchenden Familientherapie geht es darum veränderungsfördernde Prozesse innerhalb des Familiensystems anzuregen, elterliche Kompetenzen zu stärken und nachhaltige Entwicklungsbedingungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen, wobei die größtmögliche Verantwortung bei der Familie zu belassen wird.

Insbesondere sollen Familien erreicht werden, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu therapeutischer Unterstützung finden können.

Die Arbeit findet aufsuchend im Lebensumfeld der Familie statt. Die Familientherapeuten arbeiten grundsätzlich zu zweit. Das Angebot umfasst in der Regel 26 Sitzungen und ist auf einem Zeitraum von 8 Monaten ausgerichtet.

Zielgruppe/Inhalte kann u.a. in folgenden Situationen indiziert sein:

  • Familien in akuten Krisen (Interaktionsdiagnostik und Behandlung von Beziehungskonflikten)
  • Familien mit multiplen Problemlagen
  • Familien mit Umbrüchen 8Belgietung bei Trennung, Scheidung, und andern lebenszyklischen Übergängen)
  • Patchworkfamilien, Stieffamilien, Pflegefamilien
  • Alleinerziehende (Entlastung bei Überforderung, Erziehungsberatung unter Berücksichtigung biografischer Voraussetzung)
  • Familien mit psychischen Belastungen und Sucht
  • Familien, die eine Begleitung bei der Rückführung eines Kindes in die Familie nach stationärer Unterbringung benötigen